Heimgard Vollenweider wieder in den Gemeinderat für die SVP

Heimgard Vollenweider, Arth
Zum Einstieg des Interviews erzählen Sie uns doch etwas über sich
Zugezogen bin ich damals in die Gemeinde Arth aus beruflichen Gründen. Vor 25 Jahren erschien mir der tägliche Weg von Zürich nach Luzern einfach zu weit, heute ist es umgekehrt, ich arbeite in Zürich, lebe und geniesse meine Freizeit zusammen mit meinem Mann Patrik in Arth. Den grössten Teil meiner Freizeit verbringe ich mit Politik, engagiere mich seit 2010 als Gemeinderätin, erst im Ressort Umwelt- Sicherheit und die letzten 4 Jahre im Ressort Tiefbau-Planung. Als Ausgleich bin ich viel mit unserem Hund unterwegs und treffe mich auch gerne mit meinen Freunden.

Berufliche Qualifikationen?
Nach der Studienzeit an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich arbeitete ich in verschiedenen Gastronomieunternehmen, in leitender Position. In dieser Zeit habe ich mich stetig weitergebildet, wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen gesammelt. 2003 gründete ich dann die Incontro AG in Zürich, welche sich spezialisiert hat auf Personalrekrutierung in der Gastronomie und Hotellerie sowie branchennahen Berufen.

Was motiviert Sie zum weiteren Engagement in der Gemeindepolitik?
Es ist für mich eine Pflicht, Verantwortung zu übernehmen und das Interesse der Bevölkerung zu unterstützen. Ich möchte mitbestimmen können, wie sich unsere Gemeinde weiterentwickeln soll. Meine Motivation und der Wille sind da und ich sehe es als Privileg, mich an den laufenden grossen Projekten weiter einbringen zu können. Die positiven Reaktionen auf meine politische Arbeit haben mich bestärkt und ich stelle mich gerne für eine Wiederwahl in den Gemeinderat zur Verfügung.

Welche Themen haben Sie als Gemeinderat besonders beschäftigt?
Das Projekt ESP Bahnhof Arth-Goldau, welches jetzt neu « Zukunft Arth-Goldau: Raum für Entwicklung» heisst, hat mich als Mitglied der Steuerungsgruppe und die Planungskommission vorranging beschäftigt. Weitere Projekte wie ein durchgehendes Trottoir an der Luzernerstrasse vom Turm bis in die Dorfschaft Arth und die unübersichtliche Ausfahrt bei der Schulstrasse in die Gotthardstrasse konnten gelöst werden und stehen nun kurz vor den Ausführungen. Das Verkehrskonzept der Gemeinde Arth mit den Schwerpunkten Goldau, Schulwegsicherheit und Langsamverkehr wurde neu überarbeitet. Beim Tramweg konnte in den letzten zwei Jahren mit mehreren Landeigentümern freiwillige Vereinbarungen getroffen werden, welche für die Verbreiterung und des geplanten Veloweges nötig sind.

Was machen Sie bestimmt besser als andere Kandidaten?
Jede Kandidatin oder Kandidat kann irgendetwas besser. Meine Qualifikationen liegen in der langjährigen Erfahrung meiner persönlichen Arbeitsgestaltung, im Fachwissen der Planung und weiteren Entwicklung unserer zukunftsweisenden Projekte.

Was sind Ihre politischen Ziele?
Der kommunale Richtplan wird dieses Jahr von der Planungskommission erarbeitet, er wird wegweisend für die Innenentwicklung, Verdichtung und Siedlungsqualität der Gemeinde Arth sein. Beachtet wird sowohl das Wachstum der Einwohner und Arbeitnehmer als auch des Verkehrs, der Landschaft und der Naherholung.
Wichtige bereits gestartete Projekte die in den nächsten Jahren weiter verfolgt und abgeschlossen werden sollten:

  • Bahnhofplatz neu gestalten
  • Schuttweg erschliessen
  • Kernareale auf der Südseite des Bahnhofs Arth-Goldau umzonen
  • Kernzonenplanung Arth

Mit einer zukunftsgerechten Planung und Strategie schaffen wir gewünschte Rahmenbedingungen für Unternehmer und die einheimische Bevölkerung.

Was wissen wir über Sie noch nicht, was wir wissen müssten?
Unter den Gwärblern ist es zum Teil schon bekannt – an der kommenden Generalversammlung des Gewerbevereins Arth-Oberarth-Goldau stehe ich zur Wahl als Präsidentin. Sollten mich die Mitglieder wählen, werde ich mich gerne zusammen mit den Vorstandskollegen für unsere Gewerbe einsetzen.

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