Aktuell

Ist der neue Bahnhofplatz wirklich eine Investition in die Zukunft?

Die Gemeinde hat momentan ca. 8 Mio Eigenkapital, 2021/22 wird das Eigenkapital aufgebraucht sein. Trotzdem will der Gemeinderat verschiedene grosse Infrastrukturprojekte realisieren. Der Bahnhofplatz kostet 17 Mio, die Südumfahrung minimum 20 Mio, der Ausbau der Güterstrasse (Mythenallee) 8 Mio, das Sportzentrum 7 Mio und der Umbau der alten Hofmatt 8 Mio. Total will der Gemeinderat ca. 60 Mio ausgeben.

Ich bin überzeugt, dass es noch andere Infrastrukturprojekte und Aufwände gibt, die wohl in absehbarer Zeit realisiert werden müssen. Dazu sagt der Gemeinderat bis heute nichts (z.B. Seeufersanierung).

Die Frage ist: Kann sich die Gemeinde Arth all diese Infrastrukturprojekte leisten, ohne die Steuern massiv zu erhöhen?

Nach meiner Meinung müssen gewisse Projekte aus finanzieller Sicht abgespeckt werden, wie z.B. der Bahnhofplatz. Eine Tiefgarage kann sich die Gemeinde Arth nicht leisten; es ist eine reine Steuergeldverschwendung.

Meiner Meinung nach kann man den bestehenden Bahnhofplatz besser und günstiger erneuern. Die heute schon bestehenden 3 Buskanten können auf dem heutigen Areal belassen und modernisiert werden und die restlichen Buskanten können an der Güterstrasse realisiert werden. Das wäre finanziell und ökonomisch sinnvoller, da die Gemeinde sowieso eine neue Erschliessung von der Autobahn her erstellt. So könnte das Dorfzentrum vom ÖV-Verkehr entlastet werden und zugleich die PH und die Berufsschule ideal an den ÖV angeschlossen werden. Mit dieser Variante müsste die Gemeinde keine neue und teure Tiefgarage erstellen und zugleich hätte man an der Güterstrasse genügend Platz, um in Zukunft zusätzliche ÖV-Buskanten, Parkplätze für Bahnersatz und Touristenbusse zu erstellen.

Das Ganze kann überirdisch realisiert werden und ist günstiger als die jetzige Luxusvariante des Gemeinderats. Post, Kiosk und Kurzzeitparkplätze können bestehen bleiben.

Zur Info: Mit dieser 2-Standort-Variante können die ÖV-Busse mit wenig finanziellem Aufwand (elektrische Steuerung wie in der Stadt Zug) auch durch die Unterführung beim Restaurant La Piazza (Terminus) fahren. Laut ZVB hat ein Bus eine Höhe von 3,15 Meter. Die bestehende Unterführung ist 3,8 Meter.

Geschätzte Stimmbürgerinnen und Stimmbürger, der geplante Bahnhofplatz ist zu teuer und mittelfristig nicht mehr ausbaubar – daher sage ich NEIN zu diesem Projekt.

Paul Fischlin, SVP-Kantonsrat, Oberarth

Generalversammlung der SVP Arth – Oberarth – Goldau vom 22. Februar 2019

Am letzten Freitag fand in der Braui im Restaurant Schöntal, Oberarth die 27. General- versammlung der SVP-Ortspartei Arth-Oberarth-Goldau.

Ab 20:00 Uhr eröffnete Präsident René Ulrich die Generalversammlung der SVP und führte speditiv durch die ordentlichen Traktanden.

Im Jahresbericht erinnerte René an die Gemeinderatswahlen vom Frühling 2018, wo unsere zwei bisherigen Gemeinderäte Heimgard Vollenweider und Martin Inderbitzin wiedergewählt wurden. Leider konnte der dritte Gemeinderatssitz des nicht wieder antretenden Gemeinderat Matthias Annen nicht gehalten werden. Obwohl mit Philippe Szymkoviak ein ausgezeichneter bürgerlicher Kandidat zur Wahl stand, wurde er durch die linke Listenverbindung der CVP – SP verhindert. Seit dem 01. Juli 2018 dominiert die linke Zusammensetzung die Geschäfte im Gemeinderat, der erste Vorgeschmack folgte umgehend mit der Steuererhöhung im Dezember. Ob dies zur gewünschten wirtschaftlichen Entwicklung der Gemeinde Arth führt, wird sich bei der nächsten Sachvorlagen ESP Arth-Goldau zum Bahnhofplatz Goldau bereits im Mai 2019 zeigen.
Das Highlight im letzten Jahr war das traditionelle Grillfest der SVP – Familie mit Jass- Turnier, welches jeweils im Sommer in den Räumlichkeiten der Fischlin Transporte in Oberarth stattfindet.
Speditiv ging es dann weiter mit Jahresrechnung und Budget. Der Mitgliederbeitrag bleibt unverändert, neue Mitglieder wurden in die Partei aufgenommen und herzlichst begrüsst. Roman Bürgi wurde neu als Vizepräsident in den Vorstand gewählt. Unser verdienter Präsident René Ulrich für weitere zwei Jahre bestätigt und dem zurücktretenden Vizepräsident Daniel Annen wurde seine jahrelange Vorstandsarbeit bestens verdankt.

Unter dem Schlusstraktandum Varia orientierten die Geschäftsleitungsmitglieder der SVP Kanton Schwyz, Max Helbling und Roman Bürgi über die Geschäfte im Kantonsrat und der aktuellen Mittelstandsinitiative. Die bevorstehende Standaktion mit Unterschriftensammlung findet bereits am 01. Juni 2019 in Goldau an der Parkstrasse statt.

Als Gast durfte die Ortspartei Samuel Lütolf, Vizepräsident der Jungen SVP begrüssen, welcher in einem Kurzporträt die Junge SVP Kanton Schwyz vorstellte und dabei zur Mitarbeit und Werbung mobilisierte.
Nach der Generalversammlung folgte das gemütliche Zusammensitzen mit kaltem Plättli und interessanten Gesprächen mit den Mitgliedern. Wir bedanken uns bei Martin Annen und Team für die wie immer herzliche Bewirtung im Restaurant Schöntal.

Grillfest der SVP-Ortspartei

Am vorletzten Samstag fand wiederum das traditionelle Grillfest der SVP-Ortspartei statt. Als Gastgeber fungierte wie schon all die Jahre zuvor Kantonsrat Paul Fischlin aus Oberarth. Ab 18:00 Uhr trafen die zahlreichen Gäste ein und durften sich auf die feinen Steaks von Grillmeister Patrik Fluri freuen. Auch die zahlreichen Salate und Kuchen, die von einzelnen Mitgliedern bereitgestellt wurden, erfreuten sich ausgesprochener Beliebtheit.

Anschliessend waren die Jassfans am Zug. Wie gewohnt fand ein kleines Jassturnier statt, welches diesmal Paul Fischlin gewann.

Es wurde anschliessend viel diskutiert und politisiert, die letzten Gäste seien um halb vier gegangen, sagt man.

Auch nächstes Jahr findet dieser Anlass wieder statt, dann anlässlich des Wahljahres mit unseren Kandidaten für National- und Ständerat.

Terminhinweis: Parteiversammlung der SVP Kanton Schwyz vom 14.05.2018

Liebe Parteifreunde und Gäste

Gerne laden wir Sie zur kantonalen Parteiversammlung der SVP des Kantons Schwyz ein, an welcher folgende Parolen zu den Abstimmungsvorlagen vom 10. Juni 2018 beschlossen werden:

Kanton

Kantonsratsbeschluss über die Ausgabenbewilligung für den Kauf der Liegenschaft „Biberhof“ in Biberbrugg

Gemäss Beschluss des Kantonsrates soll das derzeitige Asylheim in Biberbrugg für 5,35 Millionen Franken gekauft werden. Der Kantonsrat hat dies mit 77 zu 15 Stimmen beschlossen. Ein Referendumskomitee hat hierzu rund 1`200 Unterschriften gesammelt – womit das Ganze nun vors Volk kommt. Die SVP des Kantons Schwyz hat an ihrer a.o. Generalversammlung vom Dezember 2017 mit einer Zweidrittelmehrheit ihre Unterstützung zum Referendum zugesichert.

Bund

Volksinitiative vom 1. Dezember 2015 “Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)”

Die Vollgeld-Initiative will u.a., dass neben Münzen und Noten zukünftig auch das elektronische Geld allein von der Nationalbank geschaffen wird. Damit wird das elektronische Geld zu Vollgeld und steht jederzeit zur Verfügung, auch wenn eine Bank in eine Krise gerät. Gegner der Vorlage zweifeln die praxistaugliche Umsetzung an. Bundesrat und Parlament empfehlen die Initiative zur Ablehnung.

Bundesgesetz vom 29. September 2017 über Geldspiele (Geldspielgesetz, BGS)

Sollen ausländische Geldspiel-Anbieter durch sogenannte “Netzsperren” im Internet vom inländischen Markt verdrängt werden oder gilt es auch hier den freien Marktzutritt zu gewährleisten? Ein Referendumskomitee der Jungparteien hat die hierfür notwendigen Unterschriften gesammelt und stellt sich gegen die Meinung vom Bundesrat und Parlament.

Wir freuen uns auf interessante Diskussionen und auf Ihre Teilnahme.

Steinen, 18.04.2018

SCHWEIZERISCHE VOLKSPARTEI KANTON SCHWYZ
Kantonalpräsident Roland Lutz
Kantonalsekretär Beni Diethelm

Einladung

Heimgard Vollenweider wieder in den Gemeinderat für die SVP

Heimgard Vollenweider, Arth
Zum Einstieg des Interviews erzählen Sie uns doch etwas über sich
Zugezogen bin ich damals in die Gemeinde Arth aus beruflichen Gründen. Vor 25 Jahren erschien mir der tägliche Weg von Zürich nach Luzern einfach zu weit, heute ist es umgekehrt, ich arbeite in Zürich, lebe und geniesse meine Freizeit zusammen mit meinem Mann Patrik in Arth. Den grössten Teil meiner Freizeit verbringe ich mit Politik, engagiere mich seit 2010 als Gemeinderätin, erst im Ressort Umwelt- Sicherheit und die letzten 4 Jahre im Ressort Tiefbau-Planung. Als Ausgleich bin ich viel mit unserem Hund unterwegs und treffe mich auch gerne mit meinen Freunden.

Berufliche Qualifikationen?
Nach der Studienzeit an der Hotelfachschule Belvoirpark in Zürich arbeitete ich in verschiedenen Gastronomieunternehmen, in leitender Position. In dieser Zeit habe ich mich stetig weitergebildet, wertvolle berufliche und persönliche Erfahrungen gesammelt. 2003 gründete ich dann die Incontro AG in Zürich, welche sich spezialisiert hat auf Personalrekrutierung in der Gastronomie und Hotellerie sowie branchennahen Berufen.

Was motiviert Sie zum weiteren Engagement in der Gemeindepolitik?
Es ist für mich eine Pflicht, Verantwortung zu übernehmen und das Interesse der Bevölkerung zu unterstützen. Ich möchte mitbestimmen können, wie sich unsere Gemeinde weiterentwickeln soll. Meine Motivation und der Wille sind da und ich sehe es als Privileg, mich an den laufenden grossen Projekten weiter einbringen zu können. Die positiven Reaktionen auf meine politische Arbeit haben mich bestärkt und ich stelle mich gerne für eine Wiederwahl in den Gemeinderat zur Verfügung.

Welche Themen haben Sie als Gemeinderat besonders beschäftigt?
Das Projekt ESP Bahnhof Arth-Goldau, welches jetzt neu « Zukunft Arth-Goldau: Raum für Entwicklung» heisst, hat mich als Mitglied der Steuerungsgruppe und die Planungskommission vorranging beschäftigt. Weitere Projekte wie ein durchgehendes Trottoir an der Luzernerstrasse vom Turm bis in die Dorfschaft Arth und die unübersichtliche Ausfahrt bei der Schulstrasse in die Gotthardstrasse konnten gelöst werden und stehen nun kurz vor den Ausführungen. Das Verkehrskonzept der Gemeinde Arth mit den Schwerpunkten Goldau, Schulwegsicherheit und Langsamverkehr wurde neu überarbeitet. Beim Tramweg konnte in den letzten zwei Jahren mit mehreren Landeigentümern freiwillige Vereinbarungen getroffen werden, welche für die Verbreiterung und des geplanten Veloweges nötig sind.

Was machen Sie bestimmt besser als andere Kandidaten?
Jede Kandidatin oder Kandidat kann irgendetwas besser. Meine Qualifikationen liegen in der langjährigen Erfahrung meiner persönlichen Arbeitsgestaltung, im Fachwissen der Planung und weiteren Entwicklung unserer zukunftsweisenden Projekte.

Was sind Ihre politischen Ziele?
Der kommunale Richtplan wird dieses Jahr von der Planungskommission erarbeitet, er wird wegweisend für die Innenentwicklung, Verdichtung und Siedlungsqualität der Gemeinde Arth sein. Beachtet wird sowohl das Wachstum der Einwohner und Arbeitnehmer als auch des Verkehrs, der Landschaft und der Naherholung.
Wichtige bereits gestartete Projekte die in den nächsten Jahren weiter verfolgt und abgeschlossen werden sollten:

  • Bahnhofplatz neu gestalten
  • Schuttweg erschliessen
  • Kernareale auf der Südseite des Bahnhofs Arth-Goldau umzonen
  • Kernzonenplanung Arth

Mit einer zukunftsgerechten Planung und Strategie schaffen wir gewünschte Rahmenbedingungen für Unternehmer und die einheimische Bevölkerung.

Was wissen wir über Sie noch nicht, was wir wissen müssten?
Unter den Gwärblern ist es zum Teil schon bekannt – an der kommenden Generalversammlung des Gewerbevereins Arth-Oberarth-Goldau stehe ich zur Wahl als Präsidentin. Sollten mich die Mitglieder wählen, werde ich mich gerne zusammen mit den Vorstandskollegen für unsere Gewerbe einsetzen.

Martin Inderbitzin wieder in den Gemeinderat für die SVP

Martin Inderbitzin, Arth
Zum Einstieg des Interviews mit unserer Zeitung erzählen Sie uns doch etwas über sich
Aufgewachsen bin ich im Bräpfet und habe die Schulen in Arth und Oberarth besucht. Mit meiner Freundin wohne ich seit gut vier Jahren in der Dorfschaft Arth. Nebenbei renoviere ich das vor ein paar Jahren erworbene Zuhause im Zwygarten. In meiner Freizeit geniesse ich meine Hobbies wie Gartenarbeit, Wandern, Motorsport und das Vereinsleben.

Berufliche Qualifikationen?
Nach meiner Berufsausbildung als Heizungs- und Sanitärinstallateur habe ich mich 2003 mit einem Geschäftspartner selbständig gemacht. 2010 gründete ich dann meine eigene Firma, die Inderbitzin GmbH in Oberarth. In der Zwischenzeit bildete ich mich weiter, schloss das Handelsdiplom ab und beschäftige zur Zeit in der Gemeinde zwei Monteure und bilde einen Lehrling aus.

Was motiviert Sie zum weiteren Engagement in der Gemeindepolitik?
Als Einheimischer ist es mir wichtig, mich für meine Gemeinde einzusetzen und die Zukunft mitzugestalten. Die Gemeindepolitik beschäftigt sich vorrangig mit Sachfragen, die dem Funktionieren einer dörflichen und zunehmend urban geprägten Struktur, wie wir sie in Arth, Oberarth und Goldau kennen, nützen.

Welche Themen haben Sie als Gemeinderat besonders beschäftigt?
Gerade in dem von mir betreuten Ressort Infrastruktur-Werke ist es wichtig, dass Lösungen erarbeitet und gefunden werden, die unseren Einwohnern zu Gute kommen. In den letzten Jahren konnte eine neue Parkplatzbewirtschaftung zum Vorteil für Gewerbegeschäfte und Vereine erarbeitet und umgesetzt werden. Gelungen ist auch der Umbau des alten Feuerwehrgebäudes Goldau zum Mehrzweckgebäude, damit wurde ein markanter Mehrwert für die Gemeinde geschaffen.

Was machen Sie bestimmt besser als andere Kandidaten?
Ich bin die richtige Wahl für Leute, die Engagement und Gemeinsinn schätzen, Freiheit und Selbstbestimmung befürworten und Eigenverantwortung ernst nehmen. Diese Werte lebe ich als Unternehmer und Gemeinderat und bin überzeugt, dass dies die Grundlagen für wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Erfolg unserer Gemeinde sind. Ob anderen Gemeinderatskandidaten diese Werte gleich wichtig sind, kann ich nicht beurteilen.

Was sind Ihre politischen Ziele?
Die nächsten vier Jahre werde ich mich zusätzlich mit folgenden grösseren Projekten beschäftigen:

  • Die Renovation und Umnutzung des alten Altersheim Hofmatt, vorausgesetzt die Stimmbürger werden den Baukredit gutheissen.
  • Die Planung und Verwirklichung der neuen Sportanlage in Oberarth. Zusammen mit dem Bezirk Schwyz, wird dies für die Gemeinde Arth eine einmalige Chance sein.
  • Die Gemeindewerke Arth benötigen aus Platzgründen und für die Weiterentwicklung einen neuen Standort für ihren Werkhof, welcher dringend evaluiert werden muss.

Es ist mir ein grosses Anliegen diese Projekte in den nächsten vier Jahren weiter voranzubringen und möglichst abzuschliessen. Im Weiteren unterstütze ich das Grossprojekt «Zukunft Arth-Goldau: Raum für Entwicklung» des Gemeinderates. Damit werden wir neue Unternehmen ansiedeln und neue Arbeitsplätze schaffen.

Was wissen wir über Sie noch nicht, was wir wissen müssten?
Ob man es wissen muss? Für mein Privatleben ist dieses Jahr im Herbst eine erfreuliche Änderung geplant. Meine Verlobte und ich werden heiraten und wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zukunft.